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ten eine weibliche Stimme:„mein Vater, o mein Vater!“ rufen.“
„Sie iſt es, es iſt ihre Stimme!“ ſchreit der Kapitain; und der Greis, der eine Sekunde vorher zitterte, ſtürzt wie ein junger Menſch hinauf, ins Zimmer, ohne weder guten Tag noch guten Abend zu ſagen, fliegt weinend zum Bett ſeiner Tochter, mit den Worten:„Marie, mein liebes Kind, meine Tochter!“ „ Als ich nachkam, welch ein Gemälde war es, ſie ein⸗ ander in den Armen zu ſehen, wie der Vater das Geſicht ſeiner Tochter mit ſeinen rauhen Zügen und ſeinem alten Schnurrbart zerrieb, wie die Wärterin weinte, Herr Eugen und ich weinten; es war ein Strom von Thränen.“
„Mein Herr winkte der Wärterin und mir:„Wir wollen ſie allein laſſen.“— Wir gehen alle Drei hinaus; er nimmt mich bei Seite.„Gieb Acht,“ ſagt er,„wenn Alfred von Linar vom Ball zurückkommt, und bitte ihn, zu mir zu kommen, ich wünſchte ihn zu ſprechen.“— Auf der Treppe ſtelle ich mich auf die Lauer, und denke: Du ſollſt Deine Rechnung ſchon finden.“
„Nach einer Viertelſtunde hör' ich trapp, trapp. Es war Herr Alfred. Er ſteigt ſingend die Treppe herauf. Ich ſage höflich zu ihm— Es gilt einen andern Ton; mein Herr hat Ihnen zwei Worte zu ſagen.“
„Hätte Dein Herr nicht bis Morgen warten können?“ erwiederte er mir im ſcherzhaften Tone.”


