Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

110

zeitig gefurchtes Geſicht den Ausdruck einer tiefen Melan⸗ cholie trägt, iſt Cavaignae, mein alter Kapitain; Cavai⸗ gnae, der Freund von Guinard und de Trelat, ſeine Ge⸗ fährten des Mißgeſchicks und des Triumphs.

Um Cavaignac, de Thomas und de Marchais her ſehet Ihr eine Menge junger Leute mit Bärten, wie ſie, und, wie ſie, von dem Vergangenen und dem Zukünftigen übel ſprechend. Arme Wichte, Republikaner der Salons und der Kaffeehäuſer, Advokaten ohne Prozeſſe, Aerzte ohne Kranke, revolutioniren ſie aus Zeitvertreib; ihr glühend⸗ ſter Ehrgeiz beſteht darin, ihre Namen in den Regiſtern des Aſſiſenhofes oder von Saint⸗Pélagie zu leſen; dahin verweiſe ich diejenigen, welche ſie zu kennen wünſchen, und bitte Gott, daß er uns von ihnen befreie: denn ſolche Leutchen verderben die beſte Sache von der Welt. 3

Hier habe ich auch den gelehrten Michel Beer, jenen ſo bekannten Iſraeliten, geſehen, der von denen am mei⸗ ſten gemieden wurde, welche ſeine erſtaunenswürdige Ge⸗ lehrſamkeit angezogen hatte; man weiß, warum. Hier glänzte vor der Revolution Jullien, der Haupt⸗Redakteur der Revue Encyclopédique, unter allen Jullien's der Welt berühmt, der ſich Jullien von Paris nennen läßt, als wenn ſeine Diners zu acht Franken und ſeine abgeſchmackte Un⸗ terhaltung nicht hinreichten, ihn auszuzeichnen. Hier er⸗ ſcheinen auch alle Dienſtage zwei Männer, welche nicht zu Mittag geſpeiſt haben, um zu Abend Kuchen zu eſſen und Punſch und Thee zu trinken; es iſt ein Brauner und ein