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nicht der Zeit, in welcher es ausgeführt wird. Es ent⸗ ſtand unter einer anderen Regierung, einer anderen Mo⸗ narchie, einer anderen Charte, einem anderen geſelligen Zuſtande, einer anderen finanziellen Lage, oder es entſtand vor zwei Jahren. Wenn mein Gedächtniß mich nicht trügt— und man muß ein gutes Gedächtniß haben, um eine That aus allen denen, die den Weg des Vergangenen verſchütten, heraus zu finden— ſo wurde der erſte Stein des neuen Gebäudes im Oktober 1829 durch die Hand des Miniſters des Innern gemauert. Und geſetzt, daß eine lange Reihe von Jahren dies Denkmal berührt, ohne es zu zertrümmern, daß keine Laune eines Baumeiſters die Nothwendigkeit zeigt, es umzubauen, daß keine Volkswuth es bis auf den Grund vernichtet, daß es vor Alter am Ende der Jahrhunderte, deren Dauer man ihm verſprochen hat, falle, alle Ereigniſſe überlebend, alle Revolutionen, deren Schauplatz es ſein muß: wird es für die, welche ſeine Ruinen befragen, nicht ein ſonderbarer Fund ſein, ein bedeutender Gegenſtand des Nachdenkens, wenn ſie un⸗ ter dem Stein, der dann der letzte ſein wird, den Namen desjenigen finden, der ihn gelegt hat, der drei Monate Miniſter einer Monarchie war, die nur noch neun Monate zu leben hatte? Wahrlich! ich kenne nur eine Sache, die mehr das bittere Lächeln eines Philoſophen verdient, es iſt das Wort„auf ewig,“ in einem Verbannungs⸗Geſetze geſchrieben.
So viel iſt gewiß, daß die Deputirten⸗Kammer in


