Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ſpricht; und während der Rede kommt er wieder auf neue Gegenſtände, die führen wieder neue Geſchichten herbei, und erfordern neue Aufklärungen, ſo daß es kein Ende nimmt; man weiß nicht mehr, womit er angefangen hat, er ſelbſt vergißt es oft, denn, von einem Stück des Theater des Variétés kommt er auf Belgien oder auf die Paſteten von Leſage. Es iſt gerade wie in Tauſend und einer Nacht: eine Geſchichte veranlaßt die andere, und ſo wird eine ganze Menge daraus; und verſucht's nur einmal los zu kommen; wollt Ihr eine Bemerkung, einen Einwurf anbringen, gleich unterbricht Euch Herr Barbeau und ruft:Erlaubt... ich habe noch nicht geendigt.

Bei alle dem iſt Herr Barbeau ein Lebemann, ein phy⸗ ſiſch und moraliſch abgerundetes Männchen; heiter, aufge⸗ weckt, ſelbſt liebenswürdig, nur für die Schwätzer nicht, die würden nicht mit ihm fertig werden können. Er iſt ein Buchhändler⸗Aelteſter; er iſt mit vielen Männern von Geiſt bekannt geworden; er erinnert ſich ein Wort von dem einen, einen Zug von dem andern, und bringt das gern im Ge⸗ ſpräch wieder an. Seine Unterhaltung gewährt dem Ver⸗

gnügen, der gern zuhört. Er hat in ſeinem Leben viel Ge⸗

ſchäfte gemacht; er vergißt die ſchlechten und erinnert ſich nur der guten. Er hat ein glückliches Gemüth, beunruhigt ſich nie vorher, ſelbſt in ſchwierigen Augenblicken nicht; zerſtreut, ohne Sorgen, weiß er den ärgerlichſten Dingen immer noch eine gute Seite abzugewinnen. Wenn ſeine Geſchäfte ſchlecht gingen, und er tauſend Gründe hatte, von der Ge⸗