Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Bewahrt, werde ich meinen Verläumdern ſagen,für Eure ehrgeizigen Nebenbuhler die Pfeile, die mich nicht mehr erreichen können.... Wem, würdet Ihr Euch ein⸗ zubilden ſchmeicheln, daß der, welcher nicht durch den Ruhm Napoleons gebeugt wurde, der die Gunſtbezeugungen Lud⸗ wigs XVIII. zurückgewieſen, der ſich vierzig Jahre auf der Breſche, um dort mit Schwert und Feder die Unabhängig⸗ keit und Freiheit ſeines Vaterlandes zu vertheidigen, gezeigt, der dieſem heiligen Zwecke ſein ganzes Vermögen und das ſeiner Kinder geopfert hat, den die drei unſterblichen Tage des Juli in den Reihen des bewaffneten Volkes oder auf dem gefährlichen Sitz eines Maire gefunden haben; wem, ſage ich, würdet Ihr Euch einzubilden ſchmeicheln, daß ein alter Athlet(Kämpfer) der Freiheit plötzlich Hofmann des Glücks und Schmeichler der Macht geworden iſt?

Ich habe den Undank der Politik als ein neues Laſter der Zeit bezeichnet. Ich habe ſeine vorzüglichſten Opfer genannt, aber ich habe nur die Handlungen der Vergeltung angedeutet vor dem Gericht der Nation, wohin ich ſie ge⸗ ſtellt habe.

Dieſer Aufſatz von wenigen Seiten iſt wahrſcheinlich das letzte Erzeugniß meiner Feder; ich betrachte ihn als mein öffentliches Teſtament, mit Vorbehalt eines Anhanges indeß, den ich in dieſem nämlichen Werke hinzuzufügen ver⸗ ſucht ſein könnte, wenn der Tod mich noch einige Jahre vergißt.

Jouy.