Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ich ſeine Lobrede geendet; ich habe geſagt, daß er einer unſerer größten Redner, unſerer größten Bürger war; ich habe geſagt, daß Freiheit, Unabhängigkeit und Ruhm der Nation nie einen weniger erſchrockenen Vertheidiger hat⸗ ten; ich habe geſagt, daß Manuel, das Opfer empörender Ungerechtigkeit und feigen Mißbrauchs der Macht, durch die Mehrzahl ſeiner unwürdigen Kollegen für unwerth er⸗ klärt wurde, in der Kammer der Deputirten zu ſitzen. Der Ausruf öffentlichen Schmerzes und Unwillens, der ſich gegen ſeine Unterdrücker erhob, ließ Niemanden zweifeln, daß eine neue Ernennung ihn bald rächen und in den Schooß einer Geſellſchaft, aus der widerrechtliche Gewalt ihn verdrängt hatte, zurückrufen werde. Fünf Monate darauf zeigte ſich die Gelegenheit; die Freunde Manuel's zwingen ihn, in die Schranken zu treten, und er erhält in dem Wahl⸗Collegium, wo er ſich als Kandidat der Abgeordneten geſtellt hatte, nicht dreißig Stimmen. Die⸗ ſes Zeichen des Undanks verſchlimmert die Krankheit, die ihn ergriffen hatte, er ſtirbt. Man hat eine Subſcription eröffnet, um ihm ein Denkmal zu errichten; aber ver⸗ gebens kniet Ein Freund an ſeinem Grabe, und fleht, daß man ſeine Aſche ehre*); die geringen Beiträge, die er empfängt, würden nicht hingereicht ha⸗

*) Man ſehe das Grab des Manuel(Lied von

Béranger.) Anmerk. d. Verf.