Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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gen Regierung, unter der Frankreich Freiheit, Unabhängig⸗ keit und Glück finden kann; ich ſterbe unter ſchrecklichen Qualen, aber ich habe das Glück, zu einer Zeit zu ſterben, wo es für jeden Ehrenmann eine Schmach iſt zu leben.

Fürchtet nicht, o! meine Mitbürger, daß irgend eine Eure Ehre beleidigende Klage meiner durch lange Todes⸗ angſt beklemmten Bruſt entſteige: fern, Dich eines in Dei⸗ nem Namen begangenen Verbrechens anzuklagen, Frank⸗ reichs Volk, ſetze ich, am Rande des Grabes, meine letzte Hoffnung auf Dich; Du wirſt für mich Erinnerung be⸗ wahren, und dieſelbe gegen den fortlebenden Haß meiner Verfolger ſchützen. Den Verluſt der wenigen Tage, die mir das Leben noch ſchenken konnte, empfinde ich nicht, aber mir gilt mein Ruhm, und die Gewißheit, daß der Dank des Volkes auf meinem Grabe wachen wird, zeigt mir in dieſem Augenblicke das Schaffot in Ruhm und Un⸗ ſterblichkeit erglänzend.

Der große Bürger möge mit dieſem tröſtenden Gedan⸗ ken ſterben; fragt uns aber ein Fremder, auf welchem un⸗ ſerer öffentlichen Plätze die erhabene Statue des erſten Gründers der Freiheit ſteht, des erſten Maire von Paris, des erſten Deputirten der Stadt, des erſten Präſidenten der National⸗Verſammlung, desjenigen, der zuerſt den Schwur des Jeu-de-Paume(Ballhaus) forderte und er⸗ hielt, des untadelhaften Vaterlandsfreundes, der ein Le⸗ ben, berühmt durch ſo ſchöne Talente und ſo glänzende Tugenden, mit einem erhabenen Tode ſchmückte; wir wer⸗