Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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liche, von zarter Kindheit an begonnene und mit Eifer be⸗ triebene Erziehung durch die Erlernung eines Handwerks zu enden. Man ſtelle ſich die Pein eines eitlen Kindes vor, das die Klaſſen verläßt, das für griechiſche Ueber⸗ ſetzungen und rethoriſche Declamationen Preiſe erhalten hat, das den Rouſſeau lieſt, das ſich einbildet, ein Den⸗ ker zu ſein, das durch alle Poren dieſe fieberhafte Erzie⸗ hung unſerer Romane der Philoſophie und romanhaften Philoſophie athmet. Handwerker! welch ein Titel! welche Erniedrigung! welche Entſagung! Kindlicher und unbe⸗ dingter Gehorſam beugte meinen Willen dieſem guten, väterlichen Wunſche, der, bei der Lage, in welcher ſich unſere Familie befand, für überſpannt gelten konnte und nur Ausdruck der Vernunft war. Ich hielt mich für ei⸗ nen Helden, der ich traurig zwar, aber ohne Murren die beſte Gewährleiſtung annahm, die der Mann den Angrif⸗ fen gegen Leben und Glück entgegenſetzen kann; da ich aus einem Schüler, der ein nutzloſes Thema behandeln kann, ein nützlicher Setzer der Buchdruckerkunſt wurde. Es gab damals zu Paris eine in ihrer Art einzige Buchdruckerei. In der zweiten Etage eines finſtern Hau⸗ ſes, in der Straße Dauphine, dort, wo jetzt der Durch⸗ gang dieſes Namens iſt, fand man drei unvollſtändige, ver⸗ bannte und verheimlichte Schriftkaſten. Kein Arbeiter, der dieſen bleiernen Geſtalten Bewegung gab, um ſie in Ge⸗ danken zu verwandeln! Der Beſitzer war arm; wie lebte er? ich weiß es nicht! Er druckte ſelbſt nicht Kalender.