Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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lebte zurückgezogen mit ſeiner Familie, in tiefſter Einſam⸗ keit an einem äußerſten Ende von Paris. Dorthin drang nicht das Getöſe der Kriege, Triumphe, Niederlagen, ver⸗ änderter, geſtürzter und wiedererhobener Monarchien; das Alles erſchien uns wie eine große Stadt in Flammen, de⸗ ren entferntes Lärmen den Eremiten in ſeinem Felſen er⸗ weckt. Ich war mehr mit Deutſchland(TAllemagne) von Frau von Staöl, ein Buch, das zu der Zeit erſchien, be⸗ ſchäftigt, als mit allen Verſchwörungen Eucopa's. Meine Studien waren beendet; mein Vate, den Zuſtand der ci⸗ viliſirten Welt und vorzüglich Frankreichs richtig beurthei⸗ lend, ſah in demſelben ur ſchwankende Glücksumſtände, ungewiſſe Stellungen⸗ drohende Zukunft, Wolken und Blitze, und Kronen eben ſo wankend, wie die Hütte des Bauern auf den Alpey, wenn der Sturm brauſt. Ich wollte es nicht glausen; die Weisheit ſeines Alters war prophetiſch! Er dachte wie Rouſſeau, daß die einzige Quelle des Muͤnnes in ihm ſelbſt iſt, daß die ſorgſamſte Erziehung ihm zu Nichts nützen kann, und daß in dieſem Abſchnitt der Entſcheidung und allgemeinen Umwälzung Jeder, ſelbſt der Reichſte, durch den Schweiß ſeiner Stirn ſein Brot muß verdienen können. Das war eine richtige Anſicht der Geſellſchaft; ich hielt ſie für übertrieben. Ich täuſchte mich; man betrachte jetzt die Welt, und ſage, ob er Recht hatte. Dieſes allgemeine Erzittern, dieſe unter unſeren Füßen wankende Erde, unſere Schrecken, unſere Bewegun⸗ gen rechtfertigen ihn. Er rieth mir, eine rein wiſſenſchaft⸗