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einem Seile gewunden, Feuchtigkeit des Grabes tröpfelte. Mein Auge erblickt ein Gefängniß, das einer glänzenden Herberge gleicht: die Poeſie des Grabes iſt entſchwunden; alles eiviliſirt. Der geſellige Wechſel, der Bürger und Adel, Laden und Saal jetzt gleichſtellt, hat dem Hauſe der Strafen und der Zuflucht des Unglücklichen, den öf⸗ fentliche Liebe aufnimmt, gleiches Anſehn gegeben; man achtet die Geſundheit der Menſchen, man beſchützt ihre Nuhe und ihren Schlaf, man erhält ſorgſam ſelbſt das Leben des Verbrechers, und das beweiſt den ewigen Fort⸗ ſchritt der Geſellſchaft, die ſich vervollkommt, wenn ſie ſich zu vernichten ſcheint. Ich billige die Verfeinerung; aber wie gern hätte ich mich einige Stunden allein in dem Kerker wiedergefunden, in den man mich 1815 ge⸗ worfen hatte; ein armes Kind, ohne Zeugniß verdammt, des Staatsverbrechens verdächtig, armſeliges Opfer politi⸗ cher Vorſichtsmaaßregeln, die, mit Recht oder Unrecht, be⸗ rühmte und unbekannte Häupter vernichtet haben, ohne zum Zweck zu gelangen, ohne krankende Republiken oder fallende Throne zu unterſtützen. Ich muß von mir reden, und das verdrießt mich. So wie Jemand dieſe egoiſtiſche Bahn betritt, bemächtigt ſich ſeiner die Perſönlichkeit, ſie beherrſcht ihn, ſie zieht ihn wider Willen fort. Wie ſoll er das, was er zu ſagen hat, aus einander ſetzen, in ſeinem wahren Lichte und in der Wirklichkeit zeigen, ohne ſich den unerträglichen Einzeln⸗ heiten perſönlicher Beziehungen zu überlaſſen? Das„Ich“


