Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Sommerard, Ober⸗Rath an dem Rechnungshofe, empfing auch Künſtler; aber ſeine Geſellſchaften hatten nicht das, was ſo auszeichnend die wöchentlichen Feſte des Cicéri und Duval⸗le⸗Camus charakteriſirte, wo wir von den erſten Ta⸗ lenten eine ernſthafte Parodie ſahen: Tulou die Klarinette ſpielen, wie er Landſchaften malte; Gelineck auf einer Zwerg⸗ Harfe den melodiſchen Anklängen eines kleinen Baſſes von Pappe antworten, dem Panſiron, unter einem Tiſch ver⸗ borgen, die Geläufigkeit ſeines Violoncelles gab; Schenſvöf⸗ fer Duos mit Capucin, ſeinem Hunde, ſpielen, der ein fortwährendesHau bellte; Chérubini mit gewohnter Beſonnenheit ein Concert von Klappern und Jahrmarkts⸗ Trompeten, das die Ouvertüre des Démophon ausführte, leiten.

Einen beſonderen Reiz, wenigſtens für mich, haben die Abend⸗Geſellſchaften im Arſenal. Ich weiß nicht, ob man ſich ehedem in der Straße de Sully bei Frau von Genlis mehr amüſirte. Ich glaube, daß, da die Dame nicht frei von Anmaßung und Bosheit war, man mit Geiſt und Epi⸗ grammen kämpfte. Nichts dem ähnlichen fand bei unſe⸗

rem würdigen Freunde Charles Nodier ſtatt. Dort war

dasohne Umſtände wahr, und der gute Geſchmack frei von der Form, die ihn bei ſo vielen Menſchen verdirbt. Es iſt unmöglich eine elegantere Einfachheit, eine weniger ge⸗ zierte Seele und ein erhabeneres Künſtler⸗Gefühl zu haben, als Nodier. Seine Unterhaltung verblendet und beſiegt; man hört ihn mit nie verringertem Vergnügen; welches The⸗