Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Welt lebt. Durchaus eben ſo iſt es bei Frau von Mirbel. Dieſe Frau, mit einem bewundrungswerthen Talent begabt, hat die Miniaturmalerei in den erſten Rang der Künſte durch ein Vorrecht erhoben, auf das ſelbſt Petitot eiferſüch⸗ tig ſein könnte, wäre ſein Ruhm nicht durch zwei Jahr⸗ hunderte begründet; ſie empfängt ihre Gäſte ohne Tere⸗ monie. Ihre anmuthigen Manieren ſind ſchöner als alle Formen der Etikette. Die Geſpräche ſind belebt in einem Hauſe, deſſen Wirthin die Anhänger aller Dichter⸗ und Malerſchulen mit gleichem Wohlwollen empfängt, wie Ma⸗ dame Récamier die Politiker jeder Parthei. Unter den Perſonen, die ſich, weder Feder noch Pinſel in der Hand, nicht mit der Kunſt beſchäftigen und die Zierde der Ge⸗ ſellſchaft der Frau von Mirbel ſind, muß ich den Herzog Fitz⸗James nennen, ein Mann von feinem Geiſte und ein einſichtsvoller Verehrer, der von einem alten großen Herrn nur die Artigkeit und die guten Sitten hat. Seine Un⸗ terhaltung iſt voller Reiz; er hat ein lebendiges Gefühl für das Schöne, und ſpricht darüber mit einer bei Leuten der großen Welt nur zu ſeltenen Leidenſchaft.. Ein alter Wechsler, der ſich gewiſſenhaft dem Studium der Malerei ergeben und, als Liebhaber derſelben, Geſchick in der Landſchaftsmalerei erworben hat, Herr von Bez, vereinte Geſellſchaften, die ich nicht vergeſſen darf, in die⸗ ſer kleinen Geſchichte der Künſtler⸗Vergnügungen zu er⸗ wähnen, an die meine Stellung mir Theil zu nehmen er⸗ laubte, und die mein Geſchmack lebhaft billigte. Herr Du