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mächtige Stimme, die bei der Oper einige Jahre Aufſehen erregte; man bewunderte dort noch die Schönheit der Ma⸗ dame Albert⸗Him und den Reiz ihres Talents, das man jetzt, wo die Kunſt des Geſanges Vollkommenheit erreicht hat, wenig ſchätzen würde; Nourrit, Vater, und Lays ende⸗ ten dort ihren Ruhm; Nourrit, Sohn, und Levaſſeur be⸗ reiteten den ihren dort vor.
Tanz und Spiel(Ecarté) hatten beei Cieéri wie in allen anderen Sälen ihre Zeit; die handelnden Karrikaturen, die ſpäter bei Duval⸗le⸗Camus größere Ausdehnung erhielten, waren das Beſondere im Hauſe des berühmten Decorations⸗ Malers. Die Menge der Leute von Welt und des Hofes erſtickte bald die Künſtler in den Gemächern des Opern⸗ Malers, der ſein Haus ſchließen mußte. Er öffnete es ſei⸗ nen Freunden wieder, und es iſt noch jetzt ein den Kün⸗ ſten geweihter Tempel.
Ich ſchrieb den Namen des Duval⸗le⸗Camus nieder und muß einige Worte über ſeine Abendgeſellſchaften ſagen. Sie hatten einen Charakter, etwas verſchieden von dem des Cicéri. Man kann ſagen, daß die Demokratie der Künſte dort weſentlicher repräſentirt wurde; die Geſellſchaft war auch gewählt, aber mehr ohne Formen. Das Gehen⸗ laſſen artete indeß keinesweges in Schamloſigkeit aus, aber die Freude war lauter; bei Cicéri verhüllte ſie ſich mehr. Die 5te Etage des Duval⸗le⸗Camus in der Straße Vi- vienne, hat Feſte geſehen, die man nie vergeſſen wird. Die Haupthandelnden waren dort Plantade, Sohn, Guſtave


