gefertigt. Außer Horace Vernet, Iſabey und Cicéri ſahe ich Bouton, Daguerre, Alaux, Picot, Thomas, Desmoulin, Watelet, Hippolyte, Leconte, Atoch, Nicolle, Joly, Favier Leprinſe und Gericault um die mit Pinſel, Kreide, Papier, chineſiſcher Tinte und Sepia bedeckten Tiſche ſitzen; ſie zeichneten, während im Nebenzimmer Virtuoſen vom größ⸗
ten Verdienſt, junge Sängerinnen, zu glänzenden Erfolgen
bewahrt, und Sänger, die das Glück der großen lyriſchen Theater begründeten, ſich hören ließen. Mlle. Cinti be⸗ gann dort ihre Laufbahn; Mlle. Naldi, ſpätere Gräfin von Spare, entſchädigte uns im Voraus für ihr frühes Zurück⸗ treten, das die Formen einer glänzenden Heirath bald her⸗ beiführen mußte; Garcia führte unſeren Beifallsbezeugun⸗ gen ihre junge Tochter zu, die den Namen Malibran be⸗ rühmt machen ſollte; Madame Dabadie bildete dort ihre
erſchien eines Tages ein blutiges Epigramm, das, glaube ich, nicht wenig dazu beitrug, die Einrichtung aufzuheben, der der Vicomte Papillon de La Ferté vorſtand, der Erbe
in der Wuͤrde ſeines Vaters. Bories und ſeine edlen Ge⸗
faͤhrten ſtarben fuͤr die Freiheit auf dem Schaffot des Platzes Grère; in der Nacht, welche der Execution vorherging, zeichnete eine Kuͤnſtlerhand unter der Inſchrift uͤber der Thuͤre der Intendantur eine Guillotine und die Geſtalt eines gekroͤnten Henkers. Dieſe Guillotine und die Worte Menus plaisirs du roi, machten einen ſchrecklichen Gegenſatz. Man beeilte ſich, die Zeichnung der Todesmaſchine zu ver⸗ wiſchen; aber der grauſame Scherz blieb. — Anmerk. d. Verf.


