Porte*) ungeſtraft in ſeinem Paß⸗Büreau machen dürfte. Neben Herrn Lafont erblickt man Cicéri, in der Schlaf⸗ mütze auf ſeinem Bett ausgeſtreckt, auf welches ihn ſo lange der Bruch ſeines linken Beins gebannt hatte. Der kleine, an eine große Naſe gewachſene Kopf muß Lachen erregen. Die an dem Scheitel einer pyramidenähnlichen Hiirnſchaale befeſtigte Perücke, wie im Moden⸗Laden die auf einen Schwamm geſtellte Mütze; die hervorſpringende unnd das überragende Kinn beherrſchende Lippe, wie der Nand eines Weihkeſſels den Fuß der mit Reinigungs⸗Waſ⸗ ſer gefüllten Vaſe umgiebt, bezeichnet Herrn Bouilli. Der Zeichner hat ihm ein freundliches Aeußere gegeben, um die Spötter Lügen zu ſtrafen, welche dem Verfaſſer des Abbé de Epée eine hydrauliſche Empfindſamkeit zuſchreiben. An dem Lächeln des breiten Mundes, ausführlich mit großen Zähnen verſehen, an der langen und ſpitzen Naſe, an den weitgeöffneten und von ſchwarzen Brauen überſchatteten Augen, an einer dicken Warze, die eine wichtige Rolle in dieſem, zwar übertriebenen, aber ähnlichen Ganzen ſpielt, er⸗ kennt man Herrn Zimmermann den älteren, von dem Gros einſt ein merkwürdiges Bild entwarf. Die Satyre hat ſich an Herrn Joſeph Habeneck noch komiſcher geübt, als bei dem berühmten Profeſſor des Piano's, deſſen Namen ich
*) Herr Porte, Chef des Paß⸗Buͤreaus, hat die Praͤ⸗ fectur der Polizei und iſt Richter der Oper. Anmerk. d. Verf.


