Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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XI

Man wird bei dieſem Zuſammenfluß von Schrif⸗ ten, welche aus ſo vielen Haͤnden hervorgegangen ſind, keinesweges einen ſtuͤrmiſchen Zuſammenſtoß feindlicher Meinungen zu befuͤrchten haben. Ohne Zweifel wird jede Meinung ſich offenbaren: denn die Meinung iſt einer der unausloͤſchlichen Ausdruͤcke des menſchlichen Charakters; ſie wird unverhuͤllt, aber auch unbewaffnet, in die Schranken treten. Mehr denn hundert Schriftſteller, welche uͤbereingekommen ſind, aus dem Hintergrunde ihres Studirzimmers ihre Gedanken, Einer neben dem Andern, in einem und demſelben Buche niederzulegen, wuͤrden ſich wohl huͤten, gegen einander den Anſtand zu verletzen, wel⸗ chen der feine Takt und der gute Geſchmack unſeres franzoͤſiſchen Charakters auch bei den lebhafteſten Er⸗ oͤrterungen vorſchreiben. Es werden viele Namen in der Geſchichte des neueren Paris auftreten, aus dem ganz einfachen Grunde, weil Paris voll iſt von ſolchen Namen; aber die Perſoͤnlichkeit wird lebendig und ſcherzend, wenn ſie es vermag, aber nie beleidigend ſein. Die Schriftſteller unſeres Wer⸗ kes wiſſen uͤbrigens ſehr wohl, daß der beißende Witz, welcher eine Abendgeſellſchaft erheitert, oder die un⸗

geſtuͤme Spannung, die eine Woche hindurch aufregt,