Teil eines Werkes 
Ellen oder Ein Jahr : Novelle / Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von C. Büchele
Entstehung
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„Das kann ſchon ſeyn.“

Ellen ſetzte ſich auf den Wagen.

„Nehmen Sie auf den Säcken Platz, dann iſt es nicht ſo unmenſchlich hart für Sie, Mamſell, denn der Wagen wird tüchtig ſtoßen, wenn man auf die neubeſchlagene Straße kommt.“

Anders ſchob die Säcke in Form eines Kiſſens zuſammen und Ellen ließ ſich darauf nieder. Dann knallte er mit der Peitſche und ſofort ging es an Akers⸗ holm vorüber.

„Höre, Siebenſchläfer! Wer iſt denn die Perſon da, welche auf dem Bauernwagen über Feld fährt? Zum Teufel auch, daß ich ſo kurzſichtig bin,“ ſagte Joſeph von ſeinem Bette aus, von wo er die ganze Straße überſehen konnte.

„Kuno wird noch nicht wach ſeyn,“ murmelte der Notar gähnend, da keine Antwort erfolgte.„Hu, wie ſchläfrig ich bin, und doch muß es aufgeſtanden ſeyn, um all den Plunder zu ſchreiben. Eines ſchönen Morgens hänge ich die Rechtsgelehrtſamkeit an den Nagel und laſſe mich bei dem Theater engagiren. Man kann doch nicht dafür, daß man eine ſchöne

Stimme hat, und es wäre ſehr ſchade, wenn ſie für

das langweilige Vergnügen zu Grunde ginge, weit⸗ läufige Protokolle darüber zu ſchreiben, wie ein armer Teufel einem Reichen ein paar Kappen voll Kartoffeln entwendet hat; wie Weiber ihre Kinder erwürgen und wie Männer ihre Frauen aufknüpfen und dergleichen mehr. Pfui Teufel! Es iſt widerwärtig, auf das

Gericht zu fahren. Ich werde mich dafür zu bedanken

wiſſen.“ Während dieſes Monnlog zog der Notar ſäinen

“