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der, beſtimmt, eine ſo große Rolle in zwei gleich bedeu⸗ tenden Laͤndern zu ſpielen, ſchon jetzt den Stempel eines erhabenen Sinnes, einer ungewoͤhnlichen Charakter⸗ anlage und eines Scharfblicks zeigte, der von der leb⸗ hafteſten Wißbegierde unterſtuͤtzt wurde.
Waͤhrend die Prinzeſſin und Urica ſich die Mitthei⸗ lungen machten, welche keine Zeugen duldeten, durch⸗ ſtrich der Prinz mit den beiden jungen Maͤdchen den Garten und ward nicht muͤde, ſich die verwandtſchaft⸗ lichen Verhaͤltniſſe derſelben erklaͤren zu laſſen, und wußte ſie zuletzt auswendig, und erzaͤhlte ſie ſeiner Mut⸗ ter, als die jungen Leute zuruͤckberufen wurden, mit einer Klarheit, daß die Prinzeſſin lachend zu Urica ſagte:„So iſt er mit Allem, liebe Marquiſe! Sie bekommen ein Proͤbchen ſeiner Gruͤndlichkeit— aber auf dieſe Weiſe behaͤlt er auch Alles, und wir koͤnnen, denke ich, die Zeit Beide nicht erleben, wo er es ver⸗ gißt.“
Der Prinz laͤchelte, was ſeinem ruhigen Geſicht ſehr ſchoͤn ſtandz dann aͤußerte er den fruͤhreifen Ge⸗ danken, daß Alles, was man nur halb und unvollſtaͤn⸗ dig wiſſe, den Geiſt beſchwere und nur der vollſtändige Beſitz eines Begriffs ihn klar erhielte.
Darauf ſagte die Prinzeſſin, ploͤtzlich in officiellen Ton zu dem wahrſcheinlichen Statthalter der Nieder⸗


