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Beide— es lag auch in dem Zuſammenſein der jungen Leute, die wuͤnſchenswertheſte Wechſelwirkung.
William's offenes vertrauensvolles Gemuͤth, das feurige Leben, was ihn durchſtroͤmte, die Glut der Phan⸗ taſie, die unerſchutterliche Heiterkeit, die in der eiſernen Feſtigkeit ſeiner Geſundheit ruhte— dies Alles riß Lord Harry mit fort; es gab ihm einen Theil ſeiner verlorenen Jugend zuruͤck— und immerfort von den heiteren Vorausſetzungen William's aus ſich heraus getrieben, lernte er die Faͤhigkeit der Heiterkeit erſt in ſich verſtehen, und ſie war zu natuͤrlich, um ihn nicht mit einem Gefuͤhl von Geſundheit und Lebensmuth zu erfullen, in welchem ſich ſchnell die edelſten Kraͤfte dieſes jungen begabten Mannes zeitigten.
Wenn Urica dieſe ſchoͤnen Briefe empfing und aus ihnen Alles herauslas, was wir eben mitgetheilt, dann ſagte ſie oft ſinnend zu ſich:„Warum ſollte ich ihm nicht vertrauen? Warum das Gluck dieſer Herzen ſtöͤ⸗ ren, da ich in ſo kurzer Zeit die Fehler, die mich beunz ruhigten, von einer ganz neuen maͤnnlichen Entwicklung“ uͤberragt ſehe?“
Wenn dann dieſe Briefe zu Floris ubergingen und immer und immer wieder von ihr geleſen wurden— dann begegneten ſich oft die Augen dieſer ſchoͤnen auf⸗ richtigen Seelen, und die entzuͤckte Frage in Floris


