ſolcher zornigen Geiſtesſcharfe bewaffnet, daß er, wie im Fluge, als elende, nicht der Beachtung und der Beant⸗ wortung werthe Einwuͤrfe, die Beſchuldigungen abfer⸗ tigte, welche die Muthigeren unter ſeinen Gegnern ihm entgegenſtellten, um ihn zur Erkenntniß zu bringen, daß er ſeine Abberufung, und die daher entſtandenen Folgen ſich ſelbſt ſchulde. Aber wie der Sand am Meere gegen die ungeſtuͤmen Wellen Stand hält— ſo das Parla⸗ ment gegen Montroſe— er war weder in die geſetzliche Form zu bringen, noch zu einem ruhigen Anhören ihrer vorher uͤberlegten Reden! Unvorbereitet auf dieſe Wen⸗ dung war er ſelbſt, und er dachte mit keinem Gedanken mehr an das, worauf auch er ſich vorbereitet hatte— hier galt nur die eine Frage:„Wollt ihr mir meine Feldherrnſtelle zuruͤckgeben oder nicht?“ Das hatten ſie allein zu beantworten, ohne Vor- und Gegenrede, und Montroſes zorniger Schmerz ließ keine andere Diskuſ⸗ ſion aufkommen. Das wollten ſie nun Alle— Freund und Feind— ſie wollten es um ſo mehr, da ſie voraus⸗ ſahen, daß eine nur ſchwankende Antwort, eine Bedin⸗ gung— und er verließ ſie augenblicklich und ſchloß ſich entſchieden dem Könige an. Wenn ſie nun erfahren hatten, wie dieſer eine Mann ein ganzes Armeecorps war, wie ſie nur durch ihn es beſaßen, und durch ihn allein Hoffnung hatten, es wieder zu gewinnen, ſo
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