Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Urica
Entstehung
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rend, zu ſchmal, um zu verhuͤllen, erſt auf dem Rande der Sammtrobe endete.

Faſt zurnend hatte Urica es bemerkt, daß Argyle ihre Farben trug, und ſie war ungewiß, ob dies Zufall oder Abſicht ſei, und dieſer Zweifel ſchuͤtzte ihn gegen ihre Ruͤge. Auch hatte der Morgen in ihr zu viel an⸗ geregt, ihr zu viel Ernſt und Schmerz gegeben, um ſich den Außendingen mit den alten Anſprüchen hinge⸗ ben zu köͤnnen. Ihr Herz blutete unter der traurigen Gewißheit, deren Beſtätigung ihr einen Stachel fuͤrs Leben gegeben hatte, und eine von Kindheit an genaͤhrte Sehnſucht nun zu einer Wirklichkeit machte, die ihr nur Schmerz verſprach. Die wehmuͤthige Erinnerung an die arme Angela lag um ihren weichen geſchloſſenen Mund, und ihre Augen ruhten ohne den ſtolzen Blick traͤumeriſch auf die Ferne gerichtet.

Kein Mann iſt bloͤde in Auslegungen, die ihm guͤnſtig werden können, und Argyle wollte ſeine Niederlagen ſich ſelbſt vergeſſen machen und ſchloß von Urica's Stimmung auf eine ihm guͤnſtige Nach⸗ wirkung.

Da nahte ſich Herr von Marſeeven, der beauftragt war, ſeine Gemahlin zur Koͤnigin zu fuͤhren, ſeiner ſchönen Muhme.Wenn ihr eure Aeuglein grade aus durch die mittlere Thuͤr richten wollt, ſo werdet ihr