Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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mußte er rohen Spott erdulden, und gar zornigen Eifer und Zurechtweiſung.

Dies ward ein furchterlicher Wendepunkt in ſeinem Leben, und Böſes und Gutes grub ſich tiefer. Er hatte ſein Herz gefuͤhlt ein Intereſſe außer Geld und Gut. Die Entdeckung hatte ihm faſt das Leben gekoſtet den Verſtand er haßte ſie darum, aber ſie blieb doch das Saamenkorn, was Gott mit dem Erdbeben, wel⸗ ches den ſtarren Boden in ihm zerriß, eingeſenkt. Aber er haßte auch ſeitdem die Menſchen mit beſtimmterem Bewußtſein. Der erſte Augenblick, wo er die Hinfaäl⸗ ligkeit der menſchlichen Natur empfunden, war ihm mit Hohn und Spott bezeichnet worden die erſte leiſe Regung nach Mitgefuhl, die ihn vielleicht unbe⸗ wußt unter Menſchen zuruckgetrieben hätte, war erſtickt, da er ſich wenig mehr beachtet fuͤhlte, als der Hebe⸗ baum, der ihre Laſten hob und er haßte ſie nicht weniger bitter darum, weil er einſah, er habe ihre Gleichgultigkeit ſelbſt verſchuldet. Aber vor Allem haßte er die Menſchen, weil ſie ſchon den dritten Tag Olden Barneveldt vergeſſen hatten und Keiner den Uſurpator den Tyrannen den Mörder wie er Moritz von Oranien nannte, ſo gluͤhend haſſen wollte, als er. Ach! wer ahnte, daß Jakob van der Nees haſſen könnte! Auch jenes Gefuͤhl hatte er umſonſt,