Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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oden, wuͤſten Schlafkammer nachfeierte, wenn er ſich all der Demuͤthigungen erinnerte, die man den Tag uber voͤllig ruͤckſichtslos gegen ihn ſich erlaubt. Dies hatte er gewollt und er hatte es erreicht und dieſen. Druck zu ertragen dieſe Selbſtbeherrſchung ko⸗ ſtete ihn viel weniger Ueberwindung, als jene fruͤhere in dem Hauſe der edlen Barneveldts; denn er beherrſchte ſich jetzt, um ſeinen geheimen Leidenſchaften zu dienen, und dieſe hatten nun Freiheit in ihm und er ſchwelgte darin. Aus dieſer verachteten Stellung ging noch ein Vortheil hervor, den er wohl zu benutzen wußte; er er⸗ lauſchte Geheimniſſe, er hoͤrte Verhandlungen an, die man in ſeiner Gegenwart verrieth, ſich ſicher fuͤhlend, 6 daß der rohe, einfältige Nees keinen Zuſammenhang darin finden wuͤrde. Aber er druͤckte oft die Augen mit ſeinen groben Fingern tief in ihre Hohlen, damit ihn ihr Funkeln nicht verriethe, wenn er wieder neue Vortheile erlauſcht, wieder neues Licht auf die oft dunklen Wege der Handelsſpeculationen gefallen war. Die Nächte ſchrieb er dann mit feiner und geſchickter Handſchrift die Geſchaͤftsbriefe, die ſein geheimes Getriebe foͤrderten und von hier und dort unter fremden Namen die Gold⸗ rollen in ſeine Häͤnde zuruͤckfuͤhrten, zu deren Beſorgung man ihn nur vorhanden hielt. Wir muͤſſen hierbei noch gedenken, daß er mit einem