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dem handelnden und rechnenden Volke verbreitet fanden. Unlaͤugbar aber hatten es die Hollaͤnder zu der Zeit, als ihre Bauten ſich ganz auf Holzwerk beſchränkten, in dieſer Kunſt zu einer ungewoͤhnlichen Fertigkeit gebracht, und eine Holzſeulptur der Art war mit Allem, was in einer ſpäteren Zeit noch darin geleiſtet wurde, keines⸗ wegs zu vergleichen, da, ſo wie nur die Moͤglichkeit des Steinbaues erwieſen war, alle Geſchicklichkeit der Handwerker und Baumeiſter ſich dieſem neuen Wir⸗ kungszweige zuwandte und daruͤber die Kunſt der Holz⸗ bauten langſam verloren ging.
Auf der Altſeite von Amſterdam nun, wo dieſe Holzhaͤuſer noch mit ſtolzer Pietät erhalten wurden, b 4 fand ſich zwiſchen dem Damrack⸗ und Eiſtrome in der Warmus⸗Gaſſe ein ſehr merkwuͤrdiges Exemplar dieſer alten holzernen Haͤuſer, und man ſagt, es ſei außer ſeiner barocken Conſtruction auch ein ſo feſtes und dauerhaftes Gebaͤude geweſen, daß es noch unerſchut⸗ tert ſeine Poſition behauptete, als die Zeit ſeine Nach⸗ barn nachgrade umlegte und ſtatt ihrer geſunkenen Bal⸗ ken ſich die lichteren Raͤume des Mauerwerks erhoben.
Zur Zeit, als wir es betrachten werden, etwa in dem erſten Viertel des ſiebzehnten Jahrhunderts, hatte es längſt die Bewohner verloren, die es einſt mit pa⸗ triciſchem Stolz zu ihrem Wohnſitz erbauen ließen.
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