Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Euer Durchlaucht ſich bis in K. Schloßhof ihm ent⸗ gegen bemuͤhn.

In Wahrheit, fuhr der Herzog mit guter Laune fort, Du biſt ſehr feierlich und auf die Ehrenbezeigun⸗ gen Deiner Gäͤſte ſehr bedacht; doch wir folgen Dir, denn Du biſt ein zu guter Seneſchall, um Deinem Rathe nicht vertrauen zu duͤrfen.

Thut dies, gnaͤdigſter Herr! ſagte Ramſeh, unru⸗ hig nach den Hallen blickend.

Es zeigte ſich jetzt, daß die Ungeduld des eifrigen Seneſchalls nicht ohne Grund war, denn mehrere Herren, denen einer mit der vollen, ſchnellen Hal⸗ tung, welche den gewohnten Vortritt verkuͤndigt, voran⸗ ſchritt, traten ſo eben aus der Halle auf die Terraſſe.

Der Herzog eilte ihnen entgegen, aber der Herr, der das Barett tief in die Augen gedruckt hatte, uͤber⸗ ſah fluͤchtig, faſt abwehrend gruͤßend die Bewillkomm⸗ des Herzogs, und dem Kreiſe der Damen ent⸗ gegen eilend, näherte er ſich ſo ſchnell der verwitweten Herzogin, daß er faſt allein ploͤtzlich vor ihr ſtand.

Wollt Ihr erlauben, daß ein alter Freund unan⸗ gemeldet alte Freundſchaft und Gaſtlichkeit in Anſpruch nimmt, ſprach der Fremde, indem er raſch den ſchwar⸗ zen Mantel, der ihn faſt verhuͤllte, zuruͤckſchob, den