war, und der Alles davon abhängen ließ, ob die ge⸗ waltſam geſprengte Ader der Bruſt ſich geſchloſſen haben oder fortbluten werde.
Die Herzogin ſchien auf's Tiefſte von dem Opfer erſchuttert, welches Maria zu ihrer Lebensrettung ge⸗ bracht; ſie hatte, ihre voͤllige Beſinnung behauptend, mit unbeſchreiblicher Angſt das verzweifelte Unterneh⸗ men vor ihren Augen ſich begeben ſehen. Ihre da⸗ durch bewirkte Rettung ſchien ihr keinen Antheil zu erwecken, und ſie machte ſich faſt ungeduldig von ihren Kindern los, ſogleich zu Fuße Richmond nach⸗ eilend, indem ſie raſch rief, er habe das Zweckmaͤßigſte gethan.
Stanloff folgte, und als man Maria in ihrem Blute fand, das wie ein Quell aus ihrem Munde floß, ſchien ſie, einen Augenblick von Troſtloſigkeit uͤberwäl⸗ tigt, ſympathetiſch mit Richmond zu fuͤhlen, der, die Verungluͤckte am Boden ſttzend, mit allen Ausbruͤchen des Schmerzes und der Liebe ihren Namen rief.
Es ward, von Allen betrieben, bald eine Bahre von den Polſtern des Wagens verfertigt, auf der man Maria ſanft in das Thal zu den luſtigen, blumenge⸗ ſchmuͤckten Zelten niedertrug, wo ſie der troſtloſe Geber des Feſtes empfing, der ſich als die nur zu gegruͤndete
urſi dieſes Ungluͤcks anſehen durfte. Stanloffs Be⸗ W


