Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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waren alle mit der Meldung zuruͤckgekommen, daß man dort noch immer die fremde Dame erwarte und von Lord Membrocke keine Spur ſich gezeigt habe. Buckingham wuͤrde nicht gezweifelt haben, daß Membrocke ſeine Nichte entführt habe, hätte er nicht

gewußt, daß derſelbe zu einer ſolchen romanhaften Ent⸗

ſchließung uͤberhaupt zu gleichguͤltig und bequem ſei, und am wenigſten in einem Augenblicke ſich dazu hinneigen

wurde, wo er ihm die Ausſicht zu einer der glänzend⸗

ſten Reiſen an ſeiner Seite eroͤffnet und hiermit ſei⸗ ner einzigen Leidenſchaft, ſeiner grenzenloſen Eitelkeit, das weiteſte Feld zur Ernte dargeboten hatte.

Buckingham war in der ſeltenen Lage, Geduld haben zu muͤſſen, und dies brachte ihn jeden Tag, wo er durch irgend eine Toiletten⸗Bagatelle an Membrockes Abweſenheit erinnert ward, ein paar Mal in die ent⸗ ſetzlichſte Wuth, worin er ihn verwuͤnſchte, die groͤß ten Zuͤchtigungen und Kraͤnkungen ihm verhieß, bis er es wieder vergeſſen oder ein paar neue unnutze Bo⸗ ten abgeſendet hatte, die den fruͤhern Beſcheid wieder⸗ holten.

Es war am Tage vor der großen Audienz in Whi⸗ tehall, als die Thuͤr des Kabinets ſich oͤffnete, in dem der Herzog mit Marwell rathſchlagte, und Membrocke mit ſeinem eigenthuͤmlichen eleganten Anſtande und mit

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