Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Wegen der Politik grau gewordener Vater nicht jetzt in die Schlingen eines franzoͤſiſchen Kardinals gefallen, ſondern daß hier zum erſten Male der Fall eingetreten iſt, daß Beide in einem Intereſſe handeln.

Da die Herzogin ihn nicht unterbrach, fuhr Graf Briſtol fort: Was ich zum Wohle des Ganzen mit Spanien ſo ſorgfältig angeſponnen, iſt unwiderruflich dahin. Frankreich hat mit neidiſchen Augen eine Ver⸗ bindung betrachtet, welche England einen überwiegenden Einfluß auf alle europaiſchen Beſchluſſe verhieß, und wohl wiſſend, von wem dieſer Plan ausging und gelei⸗ tet ward, und wie nach ihm Keiner ihn führen koͤnnte, war ich ſeinen geheimen Machinationen unaufhoͤrlich preisgegeben. Alle Schwierigkeiten des roͤmiſchen Ho⸗ fes wurden von Frankreich geleitet und ſcheiterten al⸗ lein an dem ſeltenen perſoͤnlichen Verhältniß, welches zwiſchen mir und Philipp beſtand, und mein einfaches Wort hoͤher gelten ließ, als alle Intriguen des ehrgei⸗ zigen Kardinals. Daß aus der unbegreiflichen Verſoͤh⸗ nung des Prinzen mit Buckingham dieſe verderbliche Reiſe entſtehen durfte, die Alles vernichten mußte, das lag außer der Berechnung ſelbſt der kuͤhnſten Wuͤnſche Frankreichs; doch ward es eben ſo ſchnell zu deſſen Vortheil benutzt, wie es außer meinen Kräften lag, es unſchadlich zu machen. Eine wunderbare Erſcheinung