Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

54

fen von Briſtol und deſſen Ruhm und Anſehn aus⸗ ſprach; ferner, wenn ſie nach Spanien kamen, ſolle der Prinz dabei die Freiheit haben, ſich als der liebenswür⸗ digſte Herr zu betragen, wobei er tauſend Mal Ehre und Leben verpfaͤndete, den Prinzen unangefochten durch⸗ zubringen. Und Ihr wißt, wie er vollſtändig ſein Wort geloͤſt hat.— 4

Ja, unterbrach ihn Mazarin, von unwillkürlichem Verdruß ergriffen, weil die Vaͤter Jeſu ihn nicht hin⸗ dern wollten, und den eiteln Thoren unbewußt nach ihrer Genehmigung und ihrem Willen handeln ließen. Sie waren es, die ſeine Reiſe beſchuͤtzten, und die zahl⸗ loſen Gefahren von ſeinem und des Prinzen Haupte ab⸗ wendeten. Doch weiter, weiter, ſetzte er hinzu, von ſei⸗ nem Unmuthe, wie es ſchien, ſelbſt uͤberraſcht.

Die Gräfin, fuhr Porter fort, ſollte uber die Reiſe Seiner Koͤniglichen Hoheit getäuſcht werden, wie man ſie ſchon früher uber die Reiſe des Herrn Herzogs von Nottingham getäuſcht, was aber damals leichter moͤg⸗ lich geweſen war, da ſie eben auf einer Reiſe nach Schottland ſich befand, um ihre Tochter abzuholen. Denn ſtets war dieſe edle Dame bereit, dem Prinzen die Freiheit wieder zu geben, und nie wuͤrde ſie ſeine Schritte gegen den Willen des Koͤnigs genehmigt haben. Seine Koͤnigliche Hoheit ſandten daher, da ihre baldige