Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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behrt, wonach er ſich ſo inbruͤnſtig geſehnt, und das nun in hoͤchſt moͤglichſter Wuͤrde und Kraft ihm zu Theil werden ſollte. Er war mit ſ⸗ ſeinen Zwei⸗ feln und Sorgen am Ende, und in ieſem Augenblicke nichts weiter, als der eifrige und unterworfene Diener der Väter des Kollegiums zu Clermont. Mazarin hatte dieſen leichten Sieg zu oft und mit denſelben Mitteln erreicht, um etwas Weiteres, als die Beendigung eines gewoͤhnlichen Geſchäfts, darin zu ſehen. Nach einigen leichten Vorkehrungen ſchickte er ſich an, die Berichte Porters zu hoͤren, die kaum in etwas Anderem beſtan⸗ den, als in den eben vernommenen Regungen ſeines Ge⸗ wiſſens, welche er, nun ausſchließlich dem Intereſſe der Geſellſchaft Jeſu wieder zugewendet und ihre Gewalt als eine goͤttliche verehrend, als Verſuchung des boͤ⸗ ſen Feindes anſah, und welcher Qual Beſchwoͤrung er von dem Genuſſe der geweihten Hoſtie mit Zuverſicht erwartete. Mit welchen Gruͤnden Mazarin dieſe Hoff⸗ nungen zu unterſtützen ſuchte, laſſen wir unberuͤhrt. Das Reſultat genügt uns, daß Porter, indem er fort⸗ fuhr, die kleinſten von ihm ausgeſpähten Handlungen ſeines ungluͤcklichen Prinzen rückſichtslos zu verrathen, nur die hoͤchſte Verpflichtung der Erde zu erfuͤllen, und der Tugend und dem Prinzen ſelbſt in getreuſter Liebe

dienen wähnte.

Godwie⸗Caſtle 1. 4