Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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men wurden. So war, von dem fruͤheſten Bedurfniß, nur eine geſicherte Wohnung zu beſitzen, bis zu der freieren Exiſtenz in einer Zeit, die, durch öffentliche Si⸗ cherheit, Reichthum und vorſchreitende Bildung, das Schoͤne und Angenehme forderte und zuließ, ein uͤberall beabſichtigter, wenn auch oft ſchwer zu erreichender Zu⸗ ſammenhang unter den verſchiedenen Bauwerken beob⸗ achtet worden. Das Caſtell, das ſo als der älteſte Theil bezeichnet ward, lag an dem Rande einer Hoͤhe, die unfehlbar in fruͤheren Zeiten einen Theil der Befeſti⸗

. gungen getragen hatte und den ſpäteren Beſitzern, welche hier nur unſcheinbare Truͤmmer vorfanden, den weiten 5 3 Raum fuͤr ihre großartigen Anlagen gab. Das Caſtell

war noch immer der Eingang zum Schloſſe geblieben, und allerdings dazu durch den Ernſt und die Groͤße ſeiner Formen und die uͤberall noch ſichtbaren Befeſti⸗ gungen ſehr geeignet. Die breiten geebneten Wege, die das Thal und den Wald in verſchiedenen Richtungen durchſchnitten, liefen in dem weiten grünen Raume zu⸗ 5 ſammen, der ſich vor den Befeſtigungen ausbreitete und 3 gegen Norden hin von dem prächtigen de in einem Halbkreis umſchloſſen ward. Die waſſerreichen Grä⸗ ben mit ihren gruͤnen Waͤllen und befeſtigten Bruͤcken ſchienen noch jetzt einer kriegeriſchen Macht jeden Wi„ verſtand bieten zu konnen, doch blieb dem gruͤndlicheren 53