Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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De Tag neigte ſich zu Ende. Leichte Nebel ſtiegen

aus den Thaͤlern und verbreiteten eine ſeltene zauberiſche Beleuchtung, indem ſie die Strahlen der Sonne, welche einen warmen Fruͤhlingstag verklärt hatten, ſanft ver⸗ huͤllten. Wer hätte nicht der Natur Momente abge⸗ lauſcht, wo die wunderbare Geſtaltung der Wolken oder das durch Nebel gebrochene Licht ſo phantaſtiſche Er⸗ ſcheinungen hervorruft, daß wir uns an die reizenden Fabeln erinnert fuͤhlen, denen wir ſchon im Schvoß der Waͤrterin horchten, und die mit ihren goldnen Bäu⸗ men auf Wieſen von Smaragd, ihren Palaͤſten von Rubin und Edelſtein, ihren Urſprung in nichts Ande⸗ rem, als in ſolchen zauberiſchen Naturgemälden, gehabt

haben moͤgen.

Die weite Ausſicht von dem Standpunkt, an den wir hier unſere Mittheilungen hauptſächlich anknuͤpfen, zeigte eine entzuckende Vereinigung erhabener und lieb⸗

licher Naturgegenſtände, und das Auge konnte von kei⸗

nem unbefriedigt zuruckkehren.

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