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plünderte die Häuſer der Reichen, die den Fremdling durch ihre Voreiligkeit herbeigerufen hatten, verjagte die kaiſerlichen Kommiſſarien und erklärte, daß es ſein Schickſal nicht von dem Looſe der Venetianer trennen wolle. Im Gefolge dieſes Kommiſſärs hatte ſich auch ein deutſcher Ritter von Wolfſtein befunden, gegen den man zwar glimpflicher verfahren war als gegen
den Italiener, der ſein eigenes Volk und Vaterland
Jan die Fremden verrathen konnte, aber da er eine Wunde von einem Steinwurf erhalten, hatte ihn der
Briefſchreiber— Pirkheimer's Freund— einige Zeit in ſeinem Hauſe verſteckt und ihm dann fortgeholfen. „Ich höre,“ ſchloß Jener,„daß er aus der Nähe von Nürnberg und Euch wahrſcheinlich bekannt iſt, Er hat geſchworen die Scharte auszuwetzen, die hier, wie er meint, ein Mann aus dem Volke ſeiner Ritterehre beigebracht, und da ich höre, daß in einem ſiegreichen Gefecht der Käiſerlichen ein Wolfſtein gefallen, ſo zweifle ich keinen Augenblick, daß es derſelbe iſt, den ich kennen lernte.“
Pirkheimer würde an dieſer Perſonalnachricht ein weit geringeres Intereſſe genommen haben, wenn nicht der Antheil an dem Schickſale ſeines Schützlings Amanda von Wildenfels es ihm geboten hätte. Nun aber war er verdrießlich über die Ungenauigkeit des 1*


