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durch ihn ſelbſt das Geheimniß meines Herkommens erfahren hatte.“
„Ich wußte es vom Kaiſer Maximilian,“ ant⸗ wortete ſie nach einigem Zögern, und ſchlug dabei erröthend die feurigen Augen nieder.
„Er gedachte noch eines armen Baubruders?“ ſagte Ulrich geſpannt.
„Mein Name—“ erzählte ihm Amanda—„rief ihm die Geſchichte unſeres Vaters und des Eurigen zurück— denket darum nichts Arges von mir— aber ich darf wohl ſagen: der Kaiſer zeigte ſich mir hold, und darum eben verbannte mich die eiferſüchtige Bianka Maria vom Hofe— einſt in einer eiſamen Stunde, wo ich dem Kaiſer klagte, wie früh ich ver⸗ laſſen in der Welt geſtanden und den Vater verloren, der in ein Kloſter gegangen, forſchte er nach ſeinem Namen und erzählte mir nun ſelbſt, daß er ihn, der einſt aus dem Kloſter entwichen und halb wahnſinnig geweſen ſei, begnadigt habe und ſo auch Euch, ſeinen Sohn, den er einen der größten Baumeiſter des Jahr⸗ hunderts nannte. Nun war ich ſchon begierig Euch kennen zu lernen, und forſchte da und dort nach Euch, und ſuchte an den Werken der Kunſt Euer Zeichen, den Kreis mit einem Richtſcheid durchſchnitten, und als nun Wolfſtein mir wieder Euern Namen nannte und 1861. XIX. Die Schultheißentöchter von Nürnberg. 1I. 14


