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bringen können, die ihn vielleicht einem unwürdigen Verdacht oder gar einer Strafe in der Hütte ausſetze — daß die Sache ſich nicht ſo verhielt, wie ſie Frau von Weichsdorf ſchilderte, deſſen war ſie gewiß.
Der Schultheiß erklärte auch bald, daß Amanda von Wildenfels Ulrich's Schweſter ſei.
Die Schultheißin lachte, wie ihr Gemal ſich ſolch' ein abenteuerliches Märchen habe können aufbinden laſſen, das habe man doch geſehen, daß Ulrich ſelbſt auf dieſen Einfall nur ungeſchickt eingegangen, und ſelbſt wenn Pirkheimer beigeſtimmt, ſei das kein Be⸗ weis, da der eben— unbegreiflicher Weiſe— mit dem Baubruder freundſchaftlich umgehe und immer be⸗ müht ſei, Alles zu vertuſchen und wenigſtens für die Oberfläche auszugleichen.
Aber der Schultheiß erklärte, daß Alles genau unterſucht werden müſſe und da werde die Wahrheit an den Tag kommen; denn da er ſelbſt mit dabei ge⸗ weſen, wie das Edelfräulein ſich in Nürnbergs Schutz begeben und der Verfolger aus Birbaum abgefertigt worden, was leicht wieder zu neuen Streitigkeiten mit den adeligen Grenznachbarn führen könne, ſo werde man auf die gründlichſte Aufklärung dringen müſſen.
Die Schultheißin lachte hämiſch:„Was Ihr Männer Euch in Eurer hochmüthigen Verblendung


