XII.
Ein Verſprechen.
Iſolde und Anna waren bei der letzten Feierlichkeit nicht mit an den Buchenklingen geweſen. Anna vor Allen mochte einen Ort nicht wieder betreten, am wenigſten in der Umgebung ſo vieler Leute, der für ſie nur die peinlichſte Erinnerung in ſich ſchloß, und der Schultheiß billigte dies Zurückbleiben, da er eben auch nicht öffentlich vielleicht an Ort und Stelle an eine Geſchichte erinnert ſein wollte, die ihm ſo viel noch mehr in als außer dem Hauſe bereitet hatte.
Am folgenden Morgen aber beeilte ſich die Schul⸗ theißin, die trotz aller Vorſicht der Schweſtern doch den Verdacht— namentlich durch Löffelholz's Mit⸗ theilungen— geſchöpft hatte, daß Anna ein Liebesver⸗ hältniß mit Wolfſtein habe oder gehabt habe, und die
Ulrich haßte, weil ſeine Kunſt die Behaim verherr⸗


