Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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wieder in tauſend Flämmchen und funkelnden Perlen⸗ ketten. Das Nadelholz wechſelte mit Laubwaldung, die in den bunten Farben des Herbſtes prangte, das ſchon von manchen Bäumen herabgefallen, indeß andere noch ſich um ſo ſtolzer mit der ganzen Fülle des Som⸗ mers brüſteten.

Ein einſamer Wanderer zieht des Weges daher. Er ſteht im blühenden Mannesalter, den Vierzigen nahe. Hoch und kräftig iſt ſeine Geſtalt, ſein Geſicht fällt am meiſten auf durch die edelgebaute Stirn, unter der hohe Gedanken zu wohnen ſcheinen, und in der nur eine tiefe Furche von der griechiſchen Naſe aufwärts, an manches voll Ernſt und Kampf zurückgelegte Le⸗ bensjahr erinnert. Aus ſeinen tiefdunklen Augen leuch⸗ tet das Feuer echter Begeiſterung, das um ſo ſchöner glüht, als es in dieſem Mannesantlitz bezengt, daß es nicht von der ſchwärmeriſchen Glut der Jugend ſtammt, ſondern eine Leuchte iſt, die auch ein Leben voll Ent⸗ ſagung, Trübſal und Kampf nicht zu erlöſchen, ſon⸗ dern nur zu läutern vermochte Das üppige braune Haar, halblang, in der Mitte geſcheitelt und rundum glatt beſchnitten, bedeckt ein kleiner runder Strohhut. Ueber den enganllegenden Beinkleidern von bräun⸗ lichem Leder trägt er eine Art kurze Blouſe von roth⸗ brauner Farbe, am ſchwarzen Ledergürtel hängt