Wie die Menſchen, ſo drängt auch die Zeit einer höheren Reife entgegen und offenbart dies deutlicher in einzelnen Erſcheinungen, z. B. in den Beſtrebun⸗ gen inmitten der Baubrüderſchaften u. ſ. w.
Wer mein„Nürnberg“ noch nicht geleſen, em⸗ pfängt in den„Schultheißentöchtern von Nürnberg“ dennoch ein abgeſchloſſenes Bild, wem aber dies Un terhaltung oder Befriedigung gewährt, von dem darf ich hoffen, daß er noch nachträglich zu jenem greift — den Leſern desſelben aber darf ich dieſe Fortſetzung mit der Hoffnung bieten, ſie nicht minder günſtig auf genommen zu ſehen.
Und ſo tretet denn wieder mit mir ein in's mittel⸗ alterliche Nürnberg und ſprecht mir noch einmal nach:
Du edles Nürnberg biſt wie eine Blume
Im deutſchen Reich, ſo herrlich anzuſeh'n!
Du blühſt dir ſelbſt und aller Zeit zum Ruhme, Läßt Balſamdüfte durch die Lande weh'n!
Und deine Zauber wirken fort und fort,
n Kunſt und Wiſſenſchaft, in Bild und Wort⸗


