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„Rüſtet nicht jetzt auch Spanien zu ähnlichen Ent⸗ deckungen?“ fragte Georg.
Martin Behaim zuckte die Achſeln. König Ferdinand und Iſabella ſcheinen noch immer zu zögern, auf die Pläne und Vorſchläge eines ſtrebſamen h ein⸗ zugehen, der auch in Portugal vergeblich der Regierung dieſelben machte. Ich hörte leider erſt von ihm, als der
König Iviro ſchon ſeine Anerbietungen verworfen hatte,
und war damals ſelbſt noch nicht in der Lage, ihm nützen oder mit ihm vereint wirken zu können. Ich war noch nicht lange in Liſſabon, in den Handelsgeſchäften unſeres Hauſes mich Anfangs nicht um die Seeprojekte kümmernd, als(es war im Jahre 1481) unter dem Oberbefehle Don Diego's gon Azambuja eine anſehnliche Flotte nach Guinea ſegelte und durch die Anlegung eines Fortes an der Küſte den dortigen Goldhandel ſicherte. Mit großer Eiferſucht verbarg man jedoch die Reſultate der bisherigen Entdeckungen und verbreitete die abſchrek⸗ kendſten Gerüchte und abentenerlichſten Sagen über die Geſlren der Schifffahrt in jenen Meergegenden. Selbſt grauſame Maßregeln vernichteten die Mühe verwegener Fremdlinge, welche, gegen das Syſtem des Hofes, zu ähn⸗ lichen Zwecken ſich anſchickten, mit ihren Perſonen zu⸗ gleich. Da wies man auch jenen Genueſen Chriſtoforo Colombo ab, wie es ihm ſchon in ſeiner Vaterſtadt Genna


