Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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Dirigentenauftritt fehlten die Teppiche, ein rohes Bretter⸗ gerüſt war ſichtbar im ganzen Saal ſtanden die Stühle unordentlich zuf ammengeſchoben und übereinander geſchichtet, der eine der koloſſalen Oefen zunächſt dem Or⸗ cheſter ſtrömte aus dem faſt glühenden Eiſen einen übel⸗ riechenden Hitzeſtrom aus, aber er traf nur die nächſte Um⸗ gebung; den ganzen leeren, weiten Raum vermochte er nicht zu erwärmen. Wenn ſich ein Flügel der hohen Ein⸗ gangsthür öffnete, hörte und ſah man immer zugleich ein Schütteln und Stampfen wer eintrat, ſuchte ſich von den naſſen Schneeflocken zu befreien, die draußen dicht um⸗ herſchwirrten und bald, nachdem ſie gefallen, ſchon zer⸗ gingen. Auch Sigismund Ambach und Richard Ahlhorn, der mit ihm eintrat, machten es nicht anders. Bald nach ihnen kam der Capellmeiſter und begrüßte beide freundlich und Sigismund ermuthigend.

Endlich war man ſo weit, um anfangen zu können.

Die Ouverture war ein bekanntes Werk und konnte ziemlich ohne Unterbrechungen und gebieteriſcheNoch einmal! geſpielt werden. Auf ſie folgte das Con⸗ cert, das Sigismund mit dem Orcheſter zu ſpielen hatte der erſte Satz gab ihm gerade noch keine große Gelegenheit ſein Talent zu entfalten als er aber im zweiten ein Adagio auszuführen hatte, das eben ſo viel techniſche Fertigkeit als Seele erforderte, da malte ſich der Beifall in den Blicken aller Anweſenden,