Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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botaniſche Prachtexemplare, ſich majeſtätiſch erheben. Weiterhin aber bilden Bäume und Gebüſche eine maje⸗ ſtätiſchere Waldung, aus der nur da und dort noch einzelne weiße Statuen hervorzutreten ſcheinen, goldene Kuppeln von niedlichen Pavillons ſich erheben oder be⸗ ſcheidene Rinden⸗ oder Strohdächer künſtlich nachge⸗ ahmter Hütten idylliſch herauslugen.

Impoſanter aber wird noch der ganze Anblick dadurch, daß hohe bewaldete Berge das ganze Thal einſchließen, als wollten ſie den Park und das Schloß behüten, als trügen ſie eine glänzende Perle in ihrem grünem Schvoße. Während an der Süd⸗ und Oſtſeite der Berge das helle Laub der Buchen und Platanen vorherrſcht, iſt die entgegengeſetzte Nord⸗ und Weſtſeite in das in Blau und Schwarz verſchwimmende Grün des Nadelholzes gekleidet und während dieſer Contraſt die Großartigkeit der Landſchaft erhöht, ſo gewinnt ſie wieder an Lieblichkeit durch die Stellen, wo Laub⸗ und Nadelholz ſich vermiſchen, und die grünen Wipfel der belaubten Bäume wie leichte Federwölkchen über den düſtern Wänden des Schwarzwaldes zuſchweben ſcheinen. Auf der höchſten Stelle des Plateaus, zur Rechten, gewahrt man noch verwittertes Mauerwerk, mit einem halb geborſtenen Thurm, der die Bäume überragt und vom Horizonte ſich maleriſch abhebt. An dem aus rohen

Backſteinen aufgeführten und längſt zertrümmerten Bau