——
das in ſeinen Bereich gerieth; Leitern zerbrachen auf Leitern, Kugeln zerſchellten an Kugeln, ſchwarz⸗ er Pulverdampf deckte die Stadt und die Son⸗ ne, und noch hatte Mohammed keinen Fuß breit Boden gewonnen. Schon brannte die Sonne heiß auf den Scheiteln der ſchweißbetrieften Ver⸗ theidiger der Stadt, welche je einer gegen drei⸗ ßig ſtritten, der Kaiſer wie der gemeinſte Krieger, Giuſtiniani, Theophilos, dem Thore des heiligen Romanos zunächſt befehlend, und der Protove⸗ ſtiarios zunächſt um ihn; da begannen die Grie⸗ chen in der Wage des Schickſals zu leicht ge⸗ funden zu werden. Giuſtiniani empfand dieß zuerſt unter Allen. Wunderbar! Es beſchlich ſeine Heldenſeele plötzlich ein unwiderſtehliches Grauen, was ſein Gebein zittern machte. Al⸗ les, was Ehre und Ruhm Lockendes haben, hielt er ſich vor, ſein thatenreiches vergangenes Leben, die Noth der Chriſten und das Schimpfliche fei⸗ ger Flucht; aber nichts vermochte ſeine zagende Seele aufzurichten, und als er ſich verwundet fühlte, wandte er ſich zum Abzuge. Der Kaiſer, von Phranzes darauf aufmerkſam gemacht, drängte ſich mehr an ihn, und der Pro⸗ toſtator bat: Gnädigſter Herr, nur einen Augen⸗


