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und voreiliger Siegestrunkenheit, die Chriſten voll Ergebung und verzweifelnden Muthes. Noch nicht war die Sonne am Morgen des neunundzwanzigſten Mai's des Jahres ein tauſend vier hundert drei und funfzig aus den Wellen des Bosporos aufgetaucht, denn erſt ſei⸗ nen zweiten Ruf hatte der Hahn, der wachſame Stundenverkünder, geſungen, als die türkiſche Vorhut, um die Chriſten vor dem Beginnen des eigentlichen Kampfes ſchon zu ermüden, von Mo⸗ hammed aus der Hefe ſeines Heeres zuſammen⸗ geſetzt, gegen die Mauern von Conſtantinopel anrückte. Zwar hatte der Kaiſer die Wachen derſelben Tages vorher, nachdem er in Aja So⸗ phia die Sakramente genommen, in Begleitung des Protoveſtiarios Phranzes, des Kardinals und Anderer zu Erfüllung ihrer Pflicht angefeuert; aber hätte er das auch nicht gethan, die Feinde des chriſtlichen Namens hätten doch Alles zu ih⸗
rem Empfange bereit gefunden. Und obwohl
Theophilos wegen erlittener Täuſchung hoffender Liebe, der Legat Iſidor aus Kummer über das Mißlingen der von ihm beabſichtigten Kirchenver⸗ einigung und der daraus entſprungenen unheil⸗ vollen Zwiſte, Georgios wegen der Sorge um


