Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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dumpfes Geſumme, als hätte die Schauluſt der Hauptſtädter bei irgend einem neuen glänz⸗ enden Anblicke den Sieg über jeden perſönlichen Eindruck davongetragen. So unterſchied man in der zunehmenden Stille das Raſſeln regel⸗ mäßig das Straßenpflaſter ſtampfender Huf⸗ ſchläge, und in dieſe tönte nach und nach das Geläute einiger Glocken.

Doch fehlte viel, daß man es von allen Kuppeln vernommen hätte, welche die unzähl⸗ igen Gotteshäuſer der Konſtantinsſtadt ſchmück⸗ ten, und in dieſer Gegend derſelben ſchallte es nur von dem kaiſerlichen Palaſt der Blacher⸗ nen, von der Kirche des Allherrſchenden(Pan⸗ tokrator) und etwas weiter entfernt von den Zinnen des alten Kaiſerſchloſſes, des Bukoli⸗ kon und des Tuellenpalaſtes.

Da begann ſich Irenens Neugier zu regen und zog ſie hinweg von dem Glanze des Schmuckwerkes und der Edelgeſteine, der ihre Augen in der letzten Zeit genugſam gelabt hat⸗ te, um ſie an dem zu vergnügen, was viel⸗ leicht draußen vorgehen möchte. Als ſie dar⸗ auf ihr Vorhaben den Dienerinnen kund gab, war es dießmal die Weiße, welche demſelben