Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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gang in Zeit von dritthalbtauſend Jahren ver⸗ kündend, welche ſeitdem in das Meer der Ver⸗ gangenheit hinabgefloſſen ſind bis auf wenige Tropfen. Noch iſt es kurze Zeit her, als man in dem Koenobion, welches hier das Klo⸗ ſter des Ritters Georg genannt wird, zwei Tafeln vorfand, Kaiſer Leo dem Philoſophen zugeſchrieben und deutungvollen Inhalts, denn beide waren in Felder getheilt, auf der einen mit den Namen der Kaiſer bezeichnet, die nach ihm auf dem oſtrömiſchen Throne ſitzen würden, mit denen der Patriarchen die andere. Auf jeder aber war ein Feld nur noch übrig, das letzte, für Kon⸗ ſtantinos Dragoſes, und Gennadios, das jetzige Haupt des griechiſchen Glaubens*), Ferner

* Der deutſche Herausgeber dieſer Legende er⸗ klärt zur Ehre der Wahrheit, ſelbſt und in ganz neuerlicher Zeit ein Denkmal ähnlicher Vor⸗ bedeutung geſehen zu haben, welche eben ſo wohl in Erfüllung gegangen. In dem Augu⸗ ſtinerkloſter zu Erfurt, dem nämlichen, wo Luther ſein Noviziat und ſeine erſten Mönch⸗ jahre verlebte, befand ſich und befindet ſich vielleicht noch über einer Thür angebracht eine viereckige Tafel, ſchachbretartig in kleinere