Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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erkennen, das ein ſorgſamer Hüter ihnen auf⸗ bewahrt und im höchſten Glanze zurückgab.

Das Lob, in dieſen Worten enthalten liech dem mittelbaren Vorwurfe, an ihre Il⸗ tern und Angehörigen gerichtet, für Irenen ein Gegengewicht, und vielleicht eben ſo wohl der Anſtand, der Stolz der Archontide auf ihre Herkunft als die Empfindung bewog ſie zu antworten: Und doch, Afrikanerin, mag, was meiner hier wartete, dem Weltſinn genugthun. Hoch über den Gleichen ſtehet der Vater in des Kaiſers Gunſt und in der Achtung des Vol⸗ kes, ſein Wort iſt das der Weisheit und Er⸗ fahrung, ſeine Geberde die eines Fürſten, ſein Blick der des Mannes, der alles was ſich ihm darbietet, ſtreng, aber ſicher umfaßt. In der durchlauchtigen Mutter vereinigt ſich die Kai⸗ ſertochter und die Matrone, ſtolz einherſchrei⸗ tend und mild, erheiſcht ſie Liebe und Verehr⸗ ung. Ihr ähnlich iſt die Prinzeſſin Z0e, nur hat der Lauf der Jahre ihre Empfindung noch nicht gleichermaßen geebnet, und ſolche Un⸗ gleichheit dürfte ſie, meine ich, etwas weniger verehren laſſen, doch etwas mehr lieben. Mein Bruder endlich ſetzte ſie mit kurzem Zö⸗