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befangen ihr Sinn, als daß ſolche Wirkung lange gewährt hätte.
Auch— ſetzt beklagend wahrſcheinlich der Ver⸗ faſſer der griechiſchen Urſchrift hinzu— üben die Worte der Väter und Lehrer einen ſtarken Einfluß auf ein junges Gemüth, und leider war dem Ohre der Enkelin des Athanaſios Phranzes Manches nicht unvernommen geblie⸗ ben, was dem Munde deſſelben zuweilen ent⸗ ſchlüpfte in ſeinem, wie er fälſchlich meinte, gerechten Haſſe gegen die Hierarchie zu Kon⸗ ſtantinopolis und insbeſondere gegen den hoch⸗ würdigſten Patriarchen und die heilige Synode. Und da die Rede der afrikaniſchen Heidin, ſo weit ſie ſelbige vollbracht, nur auf dieſe ehr⸗ würdigen Stützen der uranfänglichen Chriſten⸗ kirche gerichtet ſchien, ſo hatte das Mägdlein in dem Leichtſinne ihres Alters derſelben nicht Acht, oder war noch— fragt er— war noch etwas vorhanden, das ihr Herz verhärtete in ſträflicher Neugier, alfo daß ſie gar lebhaft begehrte, ihre eigene Zukunft zu ſehen?—
Da führte die Schwarze ſie alsbald und bereitwillig zu einem Bildwerke von großem
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