Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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Von dieſer Reiſe hat er denn außer man⸗ chen andern ſeltſamen Dingen, auch die er⸗ wähnte Handſchrift heimgebracht. Ehe wir je⸗ doch von der Art ihrer Entdeckung ſprechen, ſey es uns vergönnt, ihn ſelbſt noch einige Schrit⸗ te zu geleiten.

Rudbolph und die Weiſen, die ihn umga⸗ ben, empfingen vermuthlich den Zurückkehren⸗ den und ſeine Ausbeute mit vieler Zufrieden⸗ heit und Auszeichnung, denn er gedenkt Kepp⸗ ler's und Tycho's immer mit Dankbarkeit und einer geheimnißvollen Ehrfurcht, und wo er des Kaiſers Erwähnung thut, iſt er, ziemlich der Einzige ſeines Zeitalters, durchgängig ein eif⸗ riger Lobredner dieſes Monarchen. Aus der Art, wie er im Gegentheil von dem nachmali⸗ gen Kaiſer Matthias redet, und von dem über⸗ müthigen Kardinal Cleſel, läßt ſich vermuthen, daß er erſt dann des Hofes und der Welt über⸗ drüßig geworden, als durch das Pactum des habsburgiſchen Hauſes, in welchem es heißt:

Dieweil es leider allzuviel offenbar, daß Römiſch Kaiſerliche Majeſtät, unſer allerdurchlauchtigſter und vielgeliebter Herr Bruder und Vetter, aus denen bei Ihr zu unterſchiedlichen Zeiten ſich