Teil eines Werkes 
14. Band, Olgierd und Olga, oder Polen im eilften Jahrhundert : 5. Theil (1832) Polen im eilften Jahrhundert
Entstehung
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fuhr dann plotzlich mit der Hand zum Munde und ſtuͤrzte alsbald todt zuſammen.

Gleichgiltig befahl Wßzewolod, den Leich⸗ nam ihm aus den Augen zu bringen, dann trat er vor den hartnaͤckig ſchweigenden Ol⸗ gierd und ſprach langſam und nachdruͤcklich: Dieß iſt Dein Sohn, ſagſt Du, Sklav? Ich will, daß er es ſei, verſtehſt Du mich wohl? Huͤte Dich wohl, daß je eine andere Rede Deinem Munde entſchluͤpfe, dann waͤre die Keule Dein Lohn. Doch, da Du Deiner Pflicht den Sohn zum Opfer gebracht, magſt Du Dir eine andere Belohnung erbitten.

Um nichts flehe ich, großmächtigſter Herr erwiederte Tomek mit dem Grinſen nie⸗ driger Rachſucht um nichts, als daß meine Hand es ſei, die dem ungerathenen Sohne den verdienten Tod gebe.

Aber Fuͤrſt Wßewolod wendete ſich mit gerunzelter Stirne von ihm ab und zu Jgor, den die Schmach, ſich zu dem Entſetzen in

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