begangen, uns Beide trifft ihr Hohn, und in wenigen Stunden der Tod.
Erſchuͤttert von der Rede des ungluck⸗ lichen Mannes ſtöhnte Olgierd: Nein, nein, federleicht iſt, ich ahne es, Eure Schale ge⸗ gen die meine, und ich fuͤhle, wie ihre Laſt mich, hier, hier, vor Euren Augen den un⸗ beugſamen Nacken brechend, zu Boden druckt.
Matter und mit halbem Laͤcheln ſagte Jzaslaw: Wie mag das Dich ſo ſehr an⸗ fechten? Hat doch der Färſt ſich herabge⸗ würdigt zu unfürſtlichem Thun, mag der Knecht ſich nicht eher entſchuldigen, der doch nur nach Art der Knechte?
O, waͤre ich es!— ſchrie Olgierd auf, mit dem Ausdrucke tiefer Seelenpein— Fluch mir, daß ich es nicht bin, daß ich nicht bin, was man glaubte, ich ſei es, was ich ver⸗ wuͤnſchte zu ſeyn! Wahrlich, alles tragen wollte ich, nur dieß Eine kann ich nicht tra⸗ gen, das, was die Stimme des Himmels mir zuͤrnend zurief, zu dem der Hölle ſchwärzeſter Geiſt mich auf einem Pfade voll Blut und Frevel geſchleppt! Wehe mir, ſage ich, und Wehe Euch, daß ich geboren! Fluch dem


